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Lehrerfortbildung zum Thema „Projektmanagement für interkulturelle Austauschprojekte in Europa“ in Porto, Portugal

Zwei Lehrkräfte, Antje Slots und Jessika Steinkühler, nahmen im Oktober 2014 als auch im März 2015 an einer bereichernden Fortbildung in Porto im Rahmen des Förderprojektes Erasmus+ der EU teil. Im Herbst 2014 trafen sich 39 Lehrerinnen und Lehrer aus sieben europäischen Ländern. Demgegenüber im Frühjahr eine Gruppe von 46 Lehrerinnen und Lehrern aus neun verschiedenen Nationen der EU, die Erfahrungen aus Projekten, Unterricht und Kultur teilten. Moderiert wurden die Veranstaltungen von Trainern aus vier europäischen Ländern.

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„Schule soll interessanter sein!“, „Der Fremdsprachenunterricht muss realer und an echten Kommunikationssituationen ausgerichtet sein!“, „Der Austausch der europäischen Länder auch in Schulprojekten soll gefördert werden!“. Immer wieder hören wir solche Aussagen. Schwierig ist jedoch deren praktische Umsetzung im ganz normalen Schulalltag. Daher besuchten die beiden Lehrkräfte das Seminar mit dem Schwerpunkt „Projektmanagement für interkulturelle Austauschprojekte“ in Porto.

Bild 150707_02Gewählt wurde dieser Fortbildungs­ort, da hier gegenüber den regu­lären Fortbildungen in Deutschland viele verschiedene Nationen aufein­ander treffen können, um sich über Unterricht und bisher durchgeführte Projekte auszutauschen. Das Semi­nar wurde vom Institut für europä­ische Lehrerfortbildung (ifel) organi­siert und durchgeführt. Ein wichtiger Bestandteil waren Informationen zu möglichen Förderprogrammen, um die Finanzierung von Austauschprojekten (z.B. Schüleraustausch) sicherzu­stellen. Aktuelles Programm dafür ist derzeit Erasmus+, ein Förderprojekt der EU, innerhalb dessen Schulen und andere Institutionen Gelder beantragen können. Diese tragen dazu bei, dass sich Lehrerinnen und Lehrer besser qualifizieren können, z.B. für den Fremdsprachenunterricht.Bild 150707_03Aber nicht nur dort - auch die Ein­bindung von interkulturellen Aspek­ten in anderen Unterrichtsfä­chern erlangt in einer multikulturel­len Welt, die sich immer mehr verbin­det, eine Bedeutung: verschiede­ne Religionen und deren Traditionen im Religionsunterricht, politische Systeme und deren Hintergründe im Politik- und Gesellschaftskunde­unterricht, wirtschaftliche Aspekte der internationalen Zusammenarbeit im Wirtschaftsunterricht und vieles mehr. Unterschiedliche Methoden wurden an den Seminartagen praktisch angewandt wie z.B. "Knopffabrik", "Begrüßung Herr und Frau Müller", "Der ängstliche Fritz", die man im Unterricht einsetzen kann. Interkulturelle Interaktionsübungen standen täglich auf dem Programm.

Die Trainer stellten das "Weltcafé" vor. Die Idee des Weltcafés ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Dabei soll es um Gespräche über Fragestellungen gehen, die für die Teilnehmenden wirklich von Bedeutung und Interesse sind. Intensive Diskurse in kleinen Kreisen, ganz so wie in normalen Straßen-Cafés, das ist die Idee. Um den Diskurs zu vertiefen, wechseln die Teilnehmer mehrmals die Tische und die Gruppen werden durchgemischt. Am Ende steht eine Abschlussrunde im Plenum, bei der die Teilnehmer ihre Ergebnisse präsentieren.

Auf der einwöchigen Dienstreise wurden nicht nur interkulturelle Fähig­keiten gefördert, sondern auch Kontakte zu Lehrkräften aus dem Ausland für zukünftige Austauschprojekte und europäische Zusammenarbeit ge­knüpft.

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