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Unsere Schüler als junge Ingenieure: beeindruckende Konstruktionen auf der IT- und Technikmesse der gbs

Nach fast einem Jahr Tüfteln, Probieren, Designen und Programmieren konnten unsere Schülerinnen und Schüler ihre technischen Konstruktionen endlich vor großem Publikum präsentieren.

Zum 14. Mal wurde am Dienstag, 21. Mai 2019, die Technikmesse an der Denekamper veranstaltet. Beteiligt waren Elft- und Zwölftklässler des Gymnasialzweigs mit dem Fach Technik (auf erhöhtem Niveau) sowie Schüler der einjährigen Fachoberschule Technik, die bereits eine Be­rufsausbildung abgeschlossen haben und noch im Juni diesen Jahres die Fachhochschulreife erhalten werden.

Bild 190620_01Das Spektrum an selbst entwickel­ten Apparaten war dabei grenzen­los. Die Zwölftklässler Hennes Nord­beck und Jan-Malte Brinkman ha­ben etwa einen Automatik-Grill mit rotierenden Spießen erschaffen, auf welchen sich die Bratwürste drehen und ganz von selbst eine „Rundum-Bräune“ erhalten. Für Si­cherheit sorgt ein Gassensor, der bei Gasaustritt ein akustisches Sig­nal auslöst. Der Clou: Ein Farbsen­sor bestimmt die perfekte Bräune. „Grillen macht halt Spaß“, sagen beide zu ihrer Idee.

Bild 190620_02Kulinarisch geht es auch beim „Te­am Cocktail“ zu: Yale Roeles, Leon Schophuis, Carina Luttermann und Florian Konjer haben ein Gerät ent­wickelt, das selbstständig Mixge­tränke zubereitet. Der gewünschte Drink wird auf einer App ausge­wählt, anschließend fließen die unterschiedlichen Zutaten wie Himbeersaft, Ginger Ale und Co. durch ein aufwendig konstruiertes Schlauchsystem.

Die „Fashion-Manager“ Lisa Große Bardenhorst, Elin Brockmann und Pascal Lucas bringen ihren außergewöhnlichen Kleiderschrank ins Spiel. Per Knopfdruck wird die gewünschte Farbe des Modestücks ausgewählt, der runde Kleiderständer dreht sich daraufhin, bis die Blusen und T-Shirts in entsprechender Farbe vor dem Abnehmer erscheinen. Herzstück des Apparats ist – wie bei vielen Exponaten an diesem Tag – der sogenannte Mikrocontroller „Arduino“.

Bild 190620_03Hoch hinaus ging es für die Nachwuchs-Astronauten Hauke Da­ma­schke, Lars Joostberends, Julian Gels und Luca Book, die mit ihrer „Wasserrakete“ ebenfalls ein fas­zinierendes Projekt ablieferten. Durch Wasserdruck schießt der selbst gebaute Flugkörper empor und landet schließlich sanft durch einen Fallschirm. Dabei sendet die Rakete sämtliche Flugdaten zur Bodenstation.

Weitere Ideen waren etwa: Eine Speiseeisproduktion auf einer Kühlplatte, ein ferngesteuertes Elektro-Gokart, ein selbstfahrender Kühlschrank fürs Kloatscheeten, ein Kamera gesteuertes Spielzeugauto- Rennen, ein selbst gebauter Arcade-Automat sowie ein „Kuka“-Roboter, der bekannte Musikstücke auf einer Klaviertastatur klimpert.

Thorsten Wesker als betreuender Lehrer zeigte sich angetan von den Leistungen. Die Ergebnisse seien immer professioneller geworden: durch ein gutes Budget vom Landkreis, günstigere Hardware und die wachsende „Maker-Szene“ im Internet. „Was wir machen, ist in den letzten vier Jahren in Mode gekommen“, so Wesker. Die Schüler seien somit „spielerisch am Puls der Zeit“.

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