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Automatisierungstechniklabor an den GBS Grafschaft Bentheim offiziell eröffnet

Am 14. Januar 2015 eröffnete die Schulleitung der GBS gemeinsam mit allen an der Realisierung beteiligten Personen aus Schule, Landkreis und Region offiziell das neue Automatisierungstechniklabor, das innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt worden war. Mit diesem Raum haben sich die GBS eine Vorreiterposition in der Berufsausbildung im technischen Bereich geschaffen.

Bild 150125_01Zu Beginn der offiziellen Eröffnung des Automatisierungstechniklabors der Gewerblichen Berufsbildenden Schulen Grafschaft Bentheim be­grüßte Schulleiter Dieter Stefan die zahlreichen Anwesenden. Es waren sowohl Lehrkräfte aus den Fach­bereichen als auch der Landrat Friedrich Kethorn sowie Mitglieder des Teams Schul-IT, Vertreter, Ausbilder und Prüfungsausschussmitglieder der ausbildenden elektro­technischen Betriebe erschienen und erwarteten gespannt die Erläuterungen und Vorführungen, die durch die Auszubildenden zum Mechatroniker (2. und 3. Ausbildungsjahr) präsentiert werden sollten.

Bild 150125_02Herr Stefan dankte insbesondere den Ausbildern in den regionalen Unternehmen für die gute Zusam­menarbeit als duale Partner bei der beruflichen Ausbildung. So sei es Ziel des Automatisierungstechnik­labors, die Berufsausbildung zu aktualisieren, modern zu halten und zu optimieren, zum Wohle der jungen Menschen, zum Nutzen der Ausbildungsbetriebe und zum guten Vorausgang der Grafschaft. Folglich solle das Labor an diesem Tag würdig in Betrieb genommen und die Funktionsweise ein Stück weit erläutert werden.

Bild 150125_03Edgar Sudendey, Abteilungsleiter der elektrotechnischen Berufe, be­tonte, dass ohne aktuelles tech­nisches Equipment in der Automa­tisierungstechnik die Unternehmen aus der Region Grafschaft Bent­heim nicht mit Erfolg im harten Wettbewerb bestehen könnten. Da­her sei es auch für den schulischen Teil der Ausbildung unabdingbar, diese Technologien im Unterricht einzusetzen. In Zukunft werden in diesem Raum zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit modernsten Technologien ausgebildet.

Herr Friedrich Kethorn, Landrat des Landkreises Grafschaft Bentheim, bekräftigte dieses: Die Anforderungen der Betriebe in Industrie und Handwerk in Bezug auf die Automatisierungstechnik seien rapide gewachsen und würden dies auch weiterhin tun. Da sich moderne und hochtechnologische Unternehmen vornehmlich dort ansiedeln, wo sie über ausreichendes Potential von Fachkräften verfügen können, kommt der Ausbildung dieser für die Zukunft erhebliche Bedeutung zu. Die GBS reagierten auf diese Notwendigkeiten mit der Einrichtung des Labors, so dass auch die handlungsorientierte, praktische Anwendung gelernten Wissens ermöglicht werde. Die Grafschaft Bentheim als Schulträger habe daher das Vorhaben von Anfang an befürwortet und unterstützt. So flossen insgesamt Gelder in Höhe von 177.000 Euro für Technik, bauliche Veränderungen und EDV-technische Ausstattung in die Einrichtung des Raumes; Geld, das Cent für Cent, so der Landrat, gut angelegt sei, wenn man bedenke, dass der prognostizierte Fachkräftemangel nur durch gut ausgebildeten Nachwuchs abgefedert werden könne.

Auch der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Mechatronik, Herr Gert Greven, betonte die Notwendigkeit einer modernen und handlungs­orientierten Ausbildung zukünftiger Fachkräfte. Nahezu alle Prozesse würden heute rechnergestützt kontrolliert und geregelt. Somit sei auch die Zusammenarbeit zwischen den Partnern des dualen Ausbildungssystems gerade im technischen Bereich essentiell. Auch stellte er heraus, dass diese zwischen den regionalen Ausbildungsbetrieben und den GBS in verschiedenen Arbeitskreisen seit Jahren sehr erfolgreich verlaufen sei. Mit der Aufforderung „Weiter so!“ und einem Dank an alle an der Realisierung Beteiligten wünschte er allen Auszubildenden und Lehrkräften viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit im neuen Automatisierungstechniklabor. Dass dieses in Aussicht steht, bewiesen die Auszubildenden anschließend in der Vorstellung und Erläuterung der Nutzung des Raumes. Sie standen den Besuchern mit ihrem bereits erlernten Fachwissen für alle Fragen zur Verfügung und stellten mit Begeisterung und Freude vor, wie das Labor im Unterricht genutzt wird. Durch die finanzielle Ausstattung durch den Landkreis und die Realisierung durch alle Beteiligten steht einer handlungsorientierten und praktischen sowie modernen Ausbildung in den GBS nun nichts mehr im Wege.


Bildunterschriften:

  1. Startschuss: Offizielle Inbetriebnahme des Automatisierungstechnik­labors durch (von links): Gert Greven (Firma Rosink GmbH & Co. Maschinenfabrik), Landrat Friedrich Kethorn, Auszubildende Stefanie Deters (Neuenhauser Kompressorenbau), Schulleiter Dieter Stefan und Abteilungsleiter Edgar Sudendey.
  2. Beteiligte: Mit Spannung wird die offizielle Inbetriebnahme von Lehrkräften, Mitarbeitern des Landkreises, Ausbildern und Prüfungs­ausschussmitgliedern sowie Schülerinnen und Schülern erwartet.
  3. Vorstellung durch Schüler: Auszubildende zum Mechatroniker/Me­chatronikerin stellen die Nutzung des Labors vor (im Vordergrund: Landrat Friedrich Kethorn und Lehrkraft Simon Stockhorst).
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