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Bericht über die Studienfahrt des Beruflichen Gymnasiums Technik (Klasse 11) nach Berlin

Dies ist ein Bericht über unsere Klassenfahrt der Klassen BGT1-1 und BGT1-2 nach Berlin (24.02.14-28.02.14), die wir mit unserer Lehrerin Frau Höflich und unseren Lehrern, den Herren Bräutigam und Preuß, unternommen haben.

Bild Berlinfahrt BGT Klasse 11Am ersten Tag unserer Klassen­fahrt, dem 24.02.2014, haben wir eine erste Stadterkundung in Berlin unternommen. Wir sind mit der U-Bahn, mit der S-Bahn und mit dem Bus durch die Stadt Berlin gefahren, um mit den verschiedenen Transportmitteln klarzukommen. Es ist gar nicht so leicht, mit 47 Leuten gleichzeitig in die U-Bahn einzusteigen.

Am Dienstag, dem 25.02.14, haben wir das Verteidigungsministerium besucht. Als wir den Eingang des Verteidigungsministeriums durchquert hatten, wartete eine Kontrolle auf uns, wie an einem Flughafen. Diese Kontrolle kontrollierte unsere Kleidung, Taschen und Gegenstände nach Waffen und illegalen Dingen. Dort wurde uns von einem Hauptmann ein Vortrag gehalten, was sich alles im Verteidigungsministerium abspielt , wie dort die Rangordnung ist und was die Aufgabe des Ver­teidigungsministerium überhaupt ist. Außerdem hat der Hauptmann uns die Gedenkstätte an die gefallenen Soldaten und den Hauptplatz gezeigt, wo Politiker aus aller Welt herzlich in Empfang genommen werden.

Am dritten Tag, dem 26.02.14, waren wir am Morgen in der Gedenkstätte Hohenschönhausen. Dort hatten wir eine Führung im ehemaligen Stasi-Gefängnis mit einem ehemaligen Häftling. Dieser Mann hat uns durch das Gefängnis geführt und uns einen Vortrag über die einzelnen Räume (Zellen), unter welchen schlimmen Lebensbedingungen die Menschen in den Zellen leben mussten und wie mit ihnen umgegangen wurde, gehalten. Gegen Nachmittag sind wir mit der U-Bahn zum Tränenpalast gefahren, wo uns dann die nächste Führung an diesem Tag erwartete. In diesem Tränenpalast hatte uns eine junge Frau durch den Tränenpalast geführt und uns einen Vortrag über die Geschichte der Teilung gehalten. In diesem Museum hat man viel zu diesem Abschnitt der Geschichte in Deutschland erfahren , wie zum Beispiel zum Mauerfall, zu den Grenzkontrollen etc. Der Tränenpalast war nämlich der Übergang von Besuchern in den Westteil Berlins bei der Ausreise am S-Bahnhof Friedrichstraße, dort flossen beim Abschied der Freunde und Verwandten viele Tränen.

Am Donnerstag, dem 27.02.14, haben wir am Morgen den Bundesrat besucht. Die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit hat uns durch den Bundesrat geführt und uns zu Beginn den Plenarsaal, wo sich immer alles abspielt, von oben gezeigt. Dort konnten wir den Vorgang einer Gesetzesberatung in der Ländervertretung selber durchspielen und es hat uns echt sehr viel Spaß bereitet. Anschließend haben wir einen Stadtrundgang durch Berlin gemacht. Wir waren am Potsdamer Platz, am Brandenburger Tor, am Gendarmenmarkt, bei der amerikanischen Botschaft und auch am Holocaust–Mahnmal. Es handelt sich um ein “Denkmal für die ermordeten Juden Europas”. Dieses große Stelenfeld befindet sich zwischen dem Pariser Platz und dem Potsdamer Platz. Es wurde 2005 eingeweiht und besteht aus 2.711 (!!!) Betonstelen unterschiedlicher Höhe.

An unserem letzten Abend zum Abschluss unserer Klassenfahrt waren wir im Berliner Ensemble. Dort haben wir uns ein Theaterstück mit dem Titel „ Frühlingserwachen“ angeschaut. Für einige Mitschüler/innen war dies ihr erstes Theatererlebnis.

Am Freitag, dem 28.02.14, war unsere Abreise. Wir fuhren wieder nach Nordhorn.

Insgesamt war es eine tolle Klassenfahrt in Berlin und eine tolle Erfahrung dazu. Wir hatten sehr viel Spaß dort und aufgrund unserer doch noch vorhandenen Freizeit, war die Klassenfahrt sehr angenehm.

Dies führte z. B. dazu, dass viele Schüler einen großen Teil ihrer Freizeit am Alexanderplatz verbracht haben. Dort war immer etwas los und man hat viele verschieden Leute aus vielen verschiedenen Kulturen gesehen. Es gab zahlreiche Straßenmusiker, welche sehr nett waren und man konnte viel Buntes sehen und erleben.

Manche besuchten eines Abends ein Kino, um mal zu sehen, wie dies in einer Großstadt wie Berlin ist, wo ja auch die Berlinale stattfindet.

Einige Leute haben auch verschiedene Viertel von Berlin auf eigene Faust erkundet, um die interessanten Facetten der Metropole zu erkunden. So auch die Problembezirke wie Kreuzberg. Dort konnten wir feststellen, dass es hier wirklich große Probleme gibt, nachdem uns Drogen aller Art angeboten wurden und wir auf sehr komische Leute stießen. Von diesen Erlebnissen geprägt, stiegen wir irritiert direkt in die nächste S-Bahn.

So konnten wir über das offizielle Programm hinaus auch selber Erfahrungen machen und andere Seiten der Großstadt Berlin entdecken.

(Julian Ekkel und Thomas Kraaibeek)

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