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Technik- und IT-Messe am Beruflichen Gymnasium Technik

Schüler des Beruflichen Gymnasiums Technik an den GBS präsentierten ihre Projektarbeiten und gaben einen Einblick in die Schulformen.

Zum elften Mal haben die Klassen 11 und 12 der Gewerblichen Berufs­bildenden Schulen des Landkreises Grafschaft Bentheim (GBS) an der Denekamper Str. 1 in Nordhorn wieder die Technik- und IT-Messe durch­geführt und die Ergebnisse ihrer Arbeiten präsentiert.

Bild 160618_01Zur Messe waren technikbegeis­terte Menschen aller Altersklassen ein­geladen. Besonders wertvoll war sie wieder für Schüler bis zur Klasse 10, die sich für einen weiteren schulischen Werdegang im Bereich Technik interessieren. Sie erhielten einen guten Einblick darin, wie praktisch und lehrreich der Weg zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) an den GBS gestaltet ist. Wer z.B. derzeit eine Realschule in der Grafschaft Bentheim besucht und den Erweiterten Sekundarabschluss I erreicht oder auch Schüler der all­gemeinen Gymnasien aus Klasse 9 oder Klasse 10 ist, kann im Anschluss an das Berufliche Gymnasium Technik wechseln. Das hier erreichte Abitur ist dem der allgemeinbildenden Gymnasien gleichgestellt und ermöglicht auch Studiengänge außerhalb von Technik. Wer sich allerdings für einen „technischen“ Studiengang ent­scheidet, erlangt wertvolle Vorkenntnisse, die im Studium entscheidende Vorteile einbringen.

Auf der Messe stellten die Schüler des „Beruflichen Gymnasiums Technik“ ihre diesjährigen Projektarbeiten der Öffentlichkeit vor. Die tollen Ergeb­nisse zeigten, dass die Schüler auch mit aktuellsten High-Tech-Produkten keinerlei Berührungsängste mehr haben und diese spielend für Ihre Zwecke einsetzen.

So bestaunten die Besucher u. a. einen selbstgebauten 3D-Drucker und eine 3D-Fräse, welche beliebige Objekte (z.B. Schachfiguren oder gar Gesichter) optisch abtastet und aus Plastik dupliziert, ein gehackter Roomba Staubsaug-Roboter, dem man beliebige Reinigungskunststücke einprogrammieren kann, LEGO Mindstorms Roboter, die Fußball spielen oder Haushaltsaufgaben übernehmen, der Minicomputer Raspberry Pi und Microcontroller wie z. B. der Arduino als Steuerzentrale für einen Helium-Zeppelin.

Aber auch klassische Technik- und Ingenieursdisziplinen wie Haussteu­erung per KNX (Licht, Lüftung, Alarm) oder Werkstückproduktion per CNC waren genauso zu bestaunen wie selbstgefertigte mechatronische Modelle, ein autonomes Transportsystem und ein selbstgebauter XXL-Kicker. Nicht ganz ernst gemeint, aber technisch sehr raffiniert ist „Die unglaubliche Maschine“ einer Schülergruppe, die sich den Dominoeffekt auf unter­haltsame Weise zu Nutzen machte.

Für einen körperlich behinderten Schüler wurde dessen Kettcar zum Elektrofahrzeug umgebaut und konnte auf der Messe begutachtet und ausprobiert werden.

Die Informatikspezialisten präsentierten zudem selbstprogrammierte Soft­ware in C# als Handy Apps, Chatprogramm, Spiele-Klassiker und vieles mehr.

Wie im Vorjahr spielte auch die Wiederbelebung alter Technik eine Rolle. Zu dieser Messe restaurierte eine Schülergruppe ein Röhrenradio aus dem Jahre 1961 und sorgte dafür, dass es nun Musik per Bluetooth und WLAN abspielen kann.

Bevor die Schüler ihre Arbeiten beginnen konnten, mussten sie ihre Idee als Konzept den Lehrern vorlegen, danach wurde eigenständig daran gearbeitet. Die Messe bildete wiederholt den krönenden Abschluss sowohl für Schüler als auch Besucher.

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