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Abiturzeugnisse für Absolventen an Beruflichen Gymnasien

Bei einer Feier in der Alten Weberei haben am Freitag die 160 Abiturienten der drei Beruflichen Gymnasien des Kreises ihre Reifezeugnisse entgegen­genommen. Die Abiturienten erreichten einen Gesamtdurchschnitt von 2,7, 17 Schülerinnen und Schüler haben eine 1 vor dem Komma.

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Quelle: Grafschafter Nachrichten

In der von den Schülern organisierten Entlassungsfeier setzten inspirie­rende, einfallsreiche, aber auch nachdenkliche Reden und Grußworte einen offiziellen Schlusspunkt unter Wochen und Monate der Anspannung bei Schülern wie auch Lehrern. Moderiert wurde die Feier von Malena Reinhold, die getreu dem Abiturmotto „Abisnap – Jetzt kommt unsere Story!“ durch die Veranstaltung führte. Sie leitete zu Beginn der Veranstal­tung, aber auch immer wieder zwischendurch, mit amüsanten Hinweisen zu Rednern oder den drei Schulen auf die jeweils nächste Rede über. Musikalisch umrahmt wurde die Verabschiedung durch zwei Schülerinnen der BBS G&S, Chantal Kleefmann und Malena Reinhold, mit Gitarre und Gesang. Sie begeisterten das Publikum mit zwei eigenen Versionen einer Zusammenstellung verschiedener aktueller Songs.

„Selbstvertrauen als Schlüssel zum Erfolg“

Der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Gesundheit und Soziales (BBS G&S), Heinrich Marheineke, sprach im Namen der Schulleitungen der drei Schulen allen Absolventen die Glückwünsche zur erworbenen Allgemeinen Hochschulreife aus. In seiner Rede griff er das Abimotto der ganz eigenen „Story“ jedes Einzelnen auf und regte zum Nachdenken an, was genau diese Story ausgemacht habe und wie diese fortgesetzt würde. Ein wichtiger Begriff dabei sei das Selbstvertrauen, das im Leben eines jedem Menschen eine wichtige Rolle spiele. Das den Sozialpädagogen unter den Schülern bekannte Modell vom „dreibeinigen Hocker“ wurde dabei symbolisch gesehen für die Fähigkeiten, die wir erwerben und besitzen, die Anerkennung, die wir von anderen erfahren und die Verantwortung, die wir übernehmen. Er forderte die Abiturienten auf, die Begeisterung und Leidenschaft für die Dinge ihres Lebens sowohl beruflich, wie privat zu finden, um so in der Lage zu sein, bis ins hohe Alter zu lernen. Denn der Trick in dieser Welt sei „herauszufinden, was man gerne tut, und dann noch jemanden zu finden, der einen dafür bezahlt.“ Somit wünschte er den Absolventen, dass sie ihre individuelle Story weiter fortsetzen mögen um einen erfolgreichen Lebensweg zu gehen.

Auch Landrat Friedrich Kethorn griff das Motto „Abisnap – Jetzt kommt unsere Story“ auf, wies aber darauf hin, dass das neu Erlernte doch nicht wie in Snapchat schnell wieder verschwinden solle, sondern wenn möglich, lange bleiben. Er blicke in viele sehr erwartungsvolle, spannende und fröh­liche Gesichter, die die ehrliche Freude auf die Zeugnisausgabe wider­spiegelten. Er dankte sowohl Eltern als auch Lehrkräften für die Unter­stützung, die den Schülerinnen und Schülern in den letzten angespannten Wochen und Monaten, aber auch das gesamte Schulleben lang schon, geboten wurde. Erwähnt wurde auch die Renovierung der GBS als Beleg für viele Investitionen, die im letzten Jahr zugunsten der Schulen getätigt wurden. Der Landkreis als Schulträger wolle weiter seinen Einsatz erbrin­gen, dass in Zukunft den drei Schulen ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Denn „Geld ist rund und rollt weg – Bildung nicht.“ Er riet den Absolventinnen und Absolventen, sie sollen sich auch in Zukunft anstrengen als auch mutig und perspektivisch denken. Auch die Grafschaft Bentheim böte für die Zukunft ausgezeichnete Perspektiven und Gelegen­heiten. Sie sollen die Heimat nicht vergessen, denn die Grafschaft braucht sie!

Abitur – Abschluss, Bildung, Investition, Tortur, Unterricht, Reife

Aus der Sicht der Lehrer begutachtete Oliver Hindricks das Wort „Abitur“ näher und ging auf die Einzelaspekte Abschluss, Bildung, Investition, Tortur, Unterricht und Reife jeweils einzeln ein. Er betonte den Aspekt des lebenslangen Lernens sowie die Übernahme von Verantwortung für die Zukunft, aber auch die Berücksichtigung einer angemessenen Work-life-balance. Seine Grußworte schloss er mit Glückwünschen zum bestandenen Abitur und den besten Wünschen für die private und berufliche Zukunft der erfolgreichen Absolventen.

Die Schülerin Jessica Maksimenko und der Schüler Luca Witte ließen in ihrer Schülerrede die (mindestens) drei Jahre an den Beruflichen Gymna­sien Revue passieren. Dieser persönliche Lebensabschnitt sei nicht nur geprägt gewesen durch Unterricht und Lernen, sondern auch durch Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse, die oft und gerne über die Plattform snapchat geteilt wurden – daher auch die Wahl des Abiturmottos. Sie dankten ihren Lehrern und Eltern für die Bemühungen und Unter­stützung in den vergangenen Jahren und freuen sich auf die Zukunft.

Die Entlassungsfeier klang dann mit der Aushändigung der Abiturzeugnisse und Ehrungen aus. Der Ehrentag endete mit einem großen Ball am Abend in der Alten Weberei, bei der sicherlich ordentlich – und das zu Recht – gefeiert wurde.

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