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Pensionierungen an den Gewerblichen Berufsbildenden Schulen

Sechs Oberstudienräte mit insgesamt 222 Schuldienstjahren an den GBS treten in den Ruhestand

Bild 150131_01Mit Ernst Richard Bekker, Otto Berkemeier, Johann Bruns, Jo­hann Holtkamp, Bernhard Lam­bers und Heinrich Pohlkemper wurden sechs verdiente Lehr­kräfte der Gewerblichen Berufs­bildenden Schulen (GBS) nach jahrzehntelanger Tätigkeit zum Ende des ersten Schulhalbjahres 2014/2015 gewürdigt und verabschiedet. Die Dank- und Glückwunschurkunden der niedersächsischen Landesre­gierung wurden den sechs Pensionären auf einer Dienstbesprechung der GBS überreicht.

Der 1951 in Neermoor geborene und in Nordhorn wohnhafte Ernst Ri­chard Bekker besuchte nach der Berufsausbildung zum Vermes­sungs­techniker die Fachhochschule Oldenburg zum Studium der Ver­mes­sungstechnik, welches er 1974 mit dem Ingenieursexamen abschloss. Nach kurzer Be­rufstätigkeit nahm er in Hannover das Studium Lehramt an berufs­bildenden Schulen mit Zweitfach Soziologie und Politik auf. Nach dem Referendariat wurde er im September 1978 an den GBS eingestellt. 1980 wurde er zum Studienrat ernannt, 1982 mit der Aufgabe Organisation des BGJ Bau­technik zum Oberstudienrat befördert. Hinzu kam noch das schulweite Fach Deutsch.
So übernahm Ernst Richard Bekker die Zuständigkeiten für Deutsch und Stundenplan, Vertretung und Statistik von mehreren Schulformen und arbeitete viele Jahre in Vorbereitungslehrgängen zur Meisterprüfung mit. Sein Unterrichtseinsatz umfasst sehr stark die Fächer Deutsch und Politik. Als Teamleiter der Fachoberschulen und des Teams Öffentlichkeitsarbeit arbeitet er sehr engagiert an der Entwicklung der GBS. Er erstellt das jährliche Schulinfo-Heft, die Jahresberichte, Presseberichte in den GN, Veröffentlichungen auf unserer Homepage, Taschenkalender und vieles mehr. Großer Dank gilt ihm für die Einbringung von Erfahrungsschatz und andauerndes sowie hohes Engagement.

Der 1951 in Rheine geborene und in Nordhorn wohnhafte Otto Berke­meier wurde 1977 mit der Fachrichtung Metalltechnik und dem Unter­richtsfach Politik als Studienreferendar an den GBS eingestellt. Seine Berufsausbildung absolvierte er zum Technischen Zeichner und studierte anschließend Maschinenbau. Nach dem Studium Lehramt an berufs­bildenden Schulen zunächst in Hannover, dann in Münster, mit dem Zweitfach Politikwissenschaft kam er an die Ausbildungsschule GBS in Nordhorn. Anschließend erfolgte eine Einstellung als Studienassessor, die in der Ernennung zum Studienrat 1980 mündete.
Schon recht bald wurde er mit der organisatorischen Abstimmung des Berufsgrundbildungsjahres (BGJ) Metalltechnik betraut. In dieser Funktion wurde Otto Berkemeier 1984 zum Oberstudienrat befördert und war für Curriculum und Organisation in Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) und BGJ der Metalltechnik sowie später für die Teamleitung der Berufsfachschule Metalltechnik zuständig. Seine reichhaltigen berufspädagogischen Kom­petenzen gab Berkemeier mehrfach auch als Dozent in Lehrgängen zur Meisterprüfung der Handwerkerschaft weiter. Sein Unterrichtseinsatz um­fasst sehr stark die Fächer Deutsch und Politik, und zwar in Berufs­fachschul- und Fachstufenklassen der Metalltechnik und der Fahrzeug­technik.

Der 1951 in Aschendorf geborene und in Nordhorn wohnhafte Johann Bruns kam nach seinem Referendariat in Braunschweig an die GBS. Nach einer Berufsausbildung zum Elektroinstallateur studierte er an der Fach­hochschule in Osnabrück und graduierte zum Ingenieur der Elektrotechnik. Es schloss sich das Studium für das Lehramt an berufsbildenden Schulen in Hannover an.
Trotz seiner Fachrichtung Elektrotechnik und dem Unterrichtsfach Politik arbeitete sich der Jubilar in die schulische Arbeit in den Friseurfachklassen und dem BGJ Körperpflege ein. Somit waren die ersten Dienstjahre auch von großem Fortbildungsumfang gekennzeichnet. 1981 wurde Johann Bruns zum Studienrat ernannt.
Gleich zu Beginn seiner Berufstätigkeit an den GBS war Johann Bruns Fachberater für den Modellversuch Modellregion Ostfriesland/Emsland. 1984 übernahm er herausgehobene Aufgaben an der Schule und wurde federführender Leiter der Fachgruppe Körperpflege. 1985 wurde er zum Oberstudienrat befördert. 2002 absolvierte er eine Weiterbildung zur Lehrkraft für Werte und Normen im Sekundarbereich II.
Sein Unterrichtseinsatz umfasst überwiegend Fachtheorie, Deutsch und Politik in verschiedenen Klassen der Körperpflege und Werte und Normen im Beruflichen Gymnasium Technik. Johann Bruns ist Teamleiter des Be­rufsfeldes Körperpflege. Hier hat er seit Jahrzehnten an verantwortlicher Stelle gearbeitet. Er ist somit eine sehr geschätzte und erfahrene Lehrkraft auf vielen Gebieten.

Johann Holtkamp, geboren 1950 in Nordhorn und wohnhaft in Nordhorn, kam 1976 als Studienreferendar mit der Kombination Fahrzeugtechnik und Politik an die GBS als Ausbildungsschule. Zuvor hatte er eine Berufs­ausbildung zum Kfz-Mechaniker absolviert. Daran anschließend folgten das Ingenieurstudium der Fahrzeugtechnik an der FH Hamburg und das Aufbaustudium Lehramt an berufsbildenden Schulen an der TU Hannover. Drei Jahre nach der Einstellung als Studienassessor wurde er 1980 zum Studienrat ernannt. Von Beginn seines Dienstantritts bis in die Gegenwart war er ein Leistungsträger in der Kraftfahrzeugtechnik. 1984 wurde er zum Oberstudienrat befördert. Das eigenständige Berufsfeld Kraftfahrzeug­technik organisiert und entwickelt er an der Schule für Jugend und Betriebe der Region.
Eine Herzensangelegenheit war für Johann Holtkamp die Arbeit im Schulpersonalrat. Das Amt des Vorsitzenden bekleidete er 20 Jahre lang (1992-2012). Er ist zudem seit Jahren aktiver Verkehrssicherheitsobmann der Schule und organisiert in diesem Zusammenhang Seminare und Verkehrssicherheitswochen, um an einer Verringerung der Beteiligung junger Verkehrsteilnehmer an Unfällen mitzuwirken. Sein Unterrichtseinsatz umfasste neben Deutsch und Politik in verschiedenen Klassen die Fachtheorie in der Fahrzeugtechnik.

Bernhard Lambers, geboren 1949 in Altenrheine und wohnhaft in Rheine, kam im August 1977 als Studienreferendar mit der Lehrbefähigung für die Fachrichtung Metalltechnik und das Unterrichtsfach Politik an die GBS als Ausbildungsschule. Nach einer vorangegangenen Berufsausbildung zum Stahlbauschlosser folgte ein Maschinenbaustudium in Osnabrück und kurze Zeit später das Studium Lehramt an berufsbildenden Schulen in Münster. Nach erfolgreicher Beendigung des Referendariats 1978 und Ernennung zum Studienrat 1979 schloss sich bereits zwei Jahre später das Amt eines Oberstudienrates mit der Betreuung des Schwerpunktes Ver­sorgungstechnik im Fachbereich Metalltechnik an.
Bernhard Lambers zeichnet also mindestens 35 Jahre für die schulische Berufsausbildung der Anlagenmechaniker(innen) für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik der Region an den GBS verantwortlich. Von 1988 bis 1990 nahm Bernhard Lambers an einer umfangreichen und intensiven Weiterbildungsmaßnahme katholische Religion in Berufsbildenden Schulen teil, an deren Ende ihm die Missio Canonica erteilt wurde. Sein an­erkanntes Fachwissen gab Bernhard Lambers mehrfach als Dozent in Meisterkursen an den Handwerkernachwuchs weiter.
Sein Unterrichtseinsatz umfasste überwiegend Fachtheorie, Religion, Deutsch und Politik in der einjährigen Berufsfachschule Metalltechnik, den Fachstufen der Anlagenmechaniker und der Fachoberschule. Als Team­leiter Anlagenmechanik hat er seit Jahrzehnten an verantwortlicher Stelle gearbeitet und ein gut funktionierendes Team geleitet. Darüber hinaus arbeitet er sehr engagiert im Team Umweltmanagement mit.

Heinrich Pohlkemper, geboren 1951 in Laer im Kreis Steinfurt und wohn­haft in Nordhorn, kam 1979 als Studienreferendar mit der Kombination Elektrotechnik und Politik an die GBS als Ausbildungsschule. Zuvor hatte er eine Berufsausbildung zum Elektroinstallateur absolviert. Ein Studium der Elektrotechnik an der FH Münster schloss sich an. Er setzte seine Studien fort, diesmal des Lehramtes an berufsbildenden Schulen, an der Gesamt­hochschule Kassel und beendete dieses erfolgreich mit der 1. Staats­prüfung. 1980 wurde Heinrich Pohlkemper als Studienassessor an den GBS eingestellt. Er arbeitete sich in das Berufsfeld Farbtechnik und Raumgestaltung ein und wurde 1982 zum Studienrat ernannt.
Anlässlich seiner Bewerbung auf eine Oberratsstelle 1992 wurde die Vielfalt und der Umfang seiner Aufgabenwahrnehmung in der Schule deutlich: Modellversuch, Haushaltsausschuss, Arbeitszeitausschuss, Orga­nisationsausschuss, Lehrplan Politik, Einführung BGJ mit Werkstätten und Medienräumen. Es kann hervorgehoben werden, dass Heinrich Pohl­kemper seine Kompetenzen genutzt und entwickelt hat, um hohe Autorität im Berufsfeld zu genießen. Die Beförderung zum Oberstudienrat war somit reine Formsache. Sein Unterrichtseinsatz umfasste in den letzten Schul­jahren neben Fachtheorie in den Malerfachstufen, überwiegend Deutsch und Politik in verschiedenen Klassen und Berufsfeldern.

Bildunterschrift:
Die Pensionäre (v. l.): Otto Berkemeier, Johann Bruns, Johann Holtkamp, Bernhard Lambers, Heinrich Pohlkemper und Ernst Richard Bekker.

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