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Holger de Vries ist neuer Schulleiter der GBS in Nordhorn

Studiendirektor Holger de Vries wurde am Montagnachmittag feierlich in seine neue Tätigkeit als Schulleiter an den Gewerblichen Berufsbildenden Schulen des Landkreises Grafschaft Bentheim in Nordhorn (GBS) einge­führt und ihm der Dienstposten des Oberstudiendirektors übertragen.

Bild 150821_01Mit einem nahtlosen Übergang er­halten die GBS Grafschaft Bent­heim pünktlich zum Beginn des Schuljahres 2016/17 ein „Eigenge­wächs“ als neuen Schulleiter, nach­dem Oberstudiendirektor Dieter Stefan erst am 21.06.2016 in den Ruhestand versetzt wurde. Ein „Eigen­gewächs“ ist Holger de Vries auf zweierlei Weise, wie Landrat Friedrich Kethorn ausführte, denn zum einen ist er gebürtiger Grafschafter (geboren in Hilten/Neuenhaus) und somit verwurzelt in der Region, zum anderen schon lange Lehrkraft und zuletzt Teil des Schulleitungsteams an seiner Schule gewesen. Der Landrat war überzeugt davon, dass der Landkreis als Schulträger mit ihm den richtigen Mann gefunden habe, die GBS zu leiten und die Talente und Fähigkeiten der jungen Leute, sprich der Schülerinnen und Schüler, zu fördern.

So betonte auch Holger de Vries selber, dass ihm die GBS ganz be­sonders am Herzen lägen: „Ich werde bestrebt sein und meine volle Kraft dafür einsetzen, dass sich diese unsere Schule weiterentwickelt und immer über einen hohen Standard verfügt“. Er sei seit 1998 an diesem Berufsschul­zentrum tätig und habe von seinem Vorgänger Herrn Dieter Stefan viel gelernt: „Ich weiß, dass ich in große Fußstapfen treten muss.“

Zu Beginn der feierlichen Veranstaltung hatte Ludger Fortmann, stellver­tretender Schulleiter der GBS, die Kolleginnen und Kollegen und zahl­reichen Gäste zur Amtseinführung begrüßt, die sich im Veranstaltungs­bereich der Schule versammelt hatten. Anwesende Gäste waren neben einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landkreises verschiedene Vertreter der Landes- und Lokalpolitik, Vertreter der örtlichen Handwerks- und Wirtschaftsunternehmen, Schulleiter der benachbarten Schulen vor Ort und in Lingen sowie Elternratsvorsitzende und Vertreter des Förder­vereins der GBS. Auch die Familie des zukünftigen Schulleiters durfte natürlich nicht fehlen. Ludger Fortmann betonte ebenfalls, dass die GBS einen Schulleiter erhalten, der zuvor viele Jahre auch geschätzter Kollege war, weil er unter anderem viele Projekte angestoßen habe. Er wünschte Holger de Vries insbesondere eine jederzeit kritische, reflektierte Distanz zu seiner künftigen Rolle, denn so ein Rollenwechsel vom Kollegen zum Schulleiter funktioniere nur mit Zeit, Selbstreflexionsfähigkeit und Profes­sionalität.

Vor der offiziellen Dienstpostenübertragung mit Überreichung der entsprechenden Urkunde stellte Frau Dr. Martina Otto-Schindler drei Betrachtungsweisen des Menschen Holger de Vries dar. Zum einen beschrieb sie seinen beruflichen Werdegang, der mit einer Ausbildung als Radio- und Fernsehtechniker und anschließendem Besuch der Fach­oberschule Technik begann. Nach dem Studium der Elektrotechnik an der Fachhochschule Münster schloss sich 1993 bis 1995 das Studium Lehramt für Elektrotechnik in Hannover an, sodann folgte das Referendariat. 2000 zum Beamtem auf Lebenszeit ernannt, wurde er schon 2 Jahre später zum Oberstudienrat befördert, 2011 dann zum Studiendirektor als Teil des Schulleitungsteams der GBS. Die zweite Betrachtungsweise bezog sich auf die mittlerweile im Lehrerberuf unvermeidbare und unerlässliche „Team­arbeit“. Denn altbewährte Klischees, der Lehrer sei ein Einzelkämpfer mit mehr Freizeit als Arbeit, seien nie so falsch gewesen wie heute, wenn man sehe, wie sich der Lehrerberuf verändert habe. Pädagogen arbeiten laut einer aktuellen Studie im Durchschnitt 45,8 Stunden pro Woche und die Kooperation zwischen den Lehrkräften sei wichtiger denn je. Die dritte Betrachtungsweise bezog sich auf den Wunsch „Carpe Diem“ – Nutze den Tag. Dabei wünschte sie Holger de Vries, in Zukunft erfolgreich diese Schule zu leiten und auch Perspektivwechsel vollziehen zu können.

In seiner Antrittsrede unterstrich Holger de Vries mit der Darstellung seiner Visionen als Schulleiter der GBS: „Ich möchte Schule gestalten und nicht nur verwalten.“ Zu den Visionen gehören eine gleichmäßig hohe Unter­richtsversorgung von über 90%, Erteilung eines guten Unterrichts an die Schülerinnen und Schüler sowie die Weiterentwicklung der Schule zu einem modernen, zukunftsorientierten und innovativen Kompetenzzentrum für die Region. Die niedrige Unterrichtsversorgung vor allem im Theoriebereich lag Herrn de Vries besonders am Herzen. Sie liegt u. a. an abnehmenden Schülerzahlen in einzelnen Bildungsgängen und an Stundenausfällen aus diversen Gründen. Hier sollen Maßnahmen ergriffen und Projekte ange­gangen werden, um diesen Zustand zu verbessern. Guter Unterricht soll durch die Weiterentwicklung von kooperativen Lehr- und Lernformen und entsprechenden Fortbildungen für Lehrkräfte vorangetrieben werden. Zuletzt sollen die fachliche Kompetenz der Lehrkräfte, die didaktisch-methodische Ausrichtung, die zukunftsorientierte Ausstattung mit Unter­richtsmedien und -mitteln sowie eine moderne Infrastruktur als wichtige Bausteine bei der Entwicklung des Kompetenzzentrums stetig weiterent­wickelt werden. Dazu zitierte er Robert Bosch: „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein!“.

Abschließend fügte der neue Schulleiter den drei „K“ (Kommunikation, Kooperation und Konsens) seines Vorgängers mit der „Kollegialität“ ein viertes hinzu. „Neben Fairness ist mir gute Arbeit sehr wichtig. Denn, es ist ein angenehmes Gefühl und trägt zur Zufriedenheit bei, wenn unsere Arbeit geschätzt und gelobt wird.“ Somit möchte er in Zukunft gerne positives Feedback an Lehrkräfteteams weiterleiten.

Seine Antrittsrede endete mit guten Wünschen und Hoffnungen für die Zukunft und die Vorfreude auf kollegiale Zusammenarbeit, im Sinne des Mottos der GBS: „Erfolgreich lernen – Zukunft gestalten!“

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