21. Februar 2026
Feierliche Lossprechung der Mechatroniker
Bei der Firma VACU-form Wischemann in Salzbergen wurden die Absolventen des IHK-Prüfungsausschusses Mechatronik feierlich verabschiedet. Nach erfolgreicher Ausbildung starten sie nun als qualifizierte Fachkräfte ins Berufsleben.
In den Räumlichkeiten der Firma VACU-form Wischemann in Salzbergen wurden kürzlich die Absolventen des Prüfungsausschusses Mechatronik der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim feierlich losgesprochen. Mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung beginnen die jungen Mechatroniker nun ihren Weg als qualifizierte Fachkräfte in der Region.
Das gastgebende Unternehmen bot mit seiner modernen Umgebung einen passenden Rahmen für die Veranstaltung. Der technische Geschäftsführer Christian Herdering sowie der technische Leiter Stefan Haget begrüßten die Gäste und unterstrichen in ihren Worten die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsbetrieben, Berufsschule und IHK. Für die IHK war Phillip Wellmann anwesend, der gemeinsam mit den Mitgliedern des Prüfungsausschusses die Abschlusszeugnisse überreichte.
In seiner Festansprache blickte Simon Stockhorst, Mitglied des Prüfungsausschusses, auf die zweieinhalb- bis dreieinhalbjährige Ausbildungszeit der Absolventen zurück. Die Ausbildung in der Mechatronik vermittle heute weit mehr als reines Fachwissen. Neben soliden Kenntnissen in Mechanik, Elektrotechnik und Automatisierung seien insbesondere Teamfähigkeit, strukturiertes Arbeiten sowie die systematische Analyse und Lösung von Problemen zentrale Kompetenzen.
Angesichts des fortschreitenden technologischen Wandels, geprägt durch Automatisierung und Künstliche Intelligenz, ermutigte Stockhorst die jungen Fachkräfte zu lebenslangem Lernen. Technologische Entwicklungen würden die Arbeitswelt verändern, nicht jedoch den Menschen ersetzen. Gefragt seien Fachkräfte, die Zusammenhänge verstehen, kritisch denken und Verantwortung übernehmen.
Einen besonderen Akzent setzte die Ansprache mit dem Blick auf persönliche Zufriedenheit. Beruflicher Erfolg allein garantiere kein Glück – dieses entstehe vielmehr im Arbeitsalltag, durch sinnstiftende Tätigkeiten, gute Zusammenarbeit und das Erleben eigener Wirksamkeit. Zufriedenheit, so Stockhorst, gleiche einer komplexen technischen Anlage, die regelmäßig überprüft und neu justiert werden müsse.
Mit Blick auf den aktuellen Arbeitsmarkt hob er zudem die hohe Bedeutung der dualen Berufsausbildung hervor. Viele Unternehmen seien weiterhin auf der Suche nach motivierten Auszubildenden und böten jungen Menschen sehr gute Einstiegsmöglichkeiten.
Für besondere Leistungen wurde ein Absolvent mit einem Prüfungsergebnis von 93 Prozent ausgezeichnet. Ihm wurde ein IHK-Stipendium für zukünftige Weiterbildungen in Aussicht gestellt. Darüber hinaus konnten mehrere Absolventen zusätzliche Zertifizierungen im Umgang mit KUKA-Robotern vorweisen – ein Beleg für die Praxisnähe und Zukunftsorientierung der Ausbildung.
Den Abschluss der Feierstunde bildete die Übergabe der Facharbeiterzeugnisse, Zertifikate und Berufsschulabschlusszeugnisse sowie ein gemeinsames Gruppenfoto. Mit den besten Wünschen für die berufliche und persönliche Zukunft verabschiedete der Prüfungsausschuss die jungen Fachkräfte in ihren nächsten Lebensabschnitt.

Die erfolgreichen Mechatroniker:
Lukas Pech (Bekuplast, Ringe), Robin Briefke (Bentec Drilling & Oilfield Systems, Bad Bentheim), Timo Breman (Emsland-Service, Emlichheim), Lennart Brinkel (BvL Maschinenfabrik, Emsbüren), Tobias Röcker (Neuenhauser Maschinenbau, Neuenhaus), Max Boekholt (Neuero Railtec, Emlichheim), Leif Brege (Reinert-Ritz, Nordhorn), Simon Schäfer (VACU-form Wischemann, Salzbergen), Brandon Tylor Baschab und Erik Lux (beide Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug, Emsbüren).
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft!
