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Ausbildertreffen der Produktdesigner und Systemplaner an den gbs

Lehrkräfte der Gewerblichen Berufsbildenden Schulen des Landkreises Grafschaft Bentheim trafen sich am 24. Februar 2020 mit den Ausbildern des Ausbildungsberufes Technische/-r Produktdesigner/-in und Techni­sche/-r Systemplaner/-in um erste Erfahrungen auszutauschen.

Lange mussten interessierte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Ausbildungsbetriebe auf die Möglichkeit warten, innerhalb der Grafschaft Bentheim die Beschulung der genannten Ausbildungsberufe zu ge­währleisten.

Bild 200407_01Am 15. August 2020 war es endlich soweit: Für 10 Auszubildende öff­nete sich die Klassenzimmertür, um in das erste Ausbildungsjahr zum Technischen Produktdesigner bzw. Systemplaner zu starten. Der hier­für frisch renovierte und neu aus­gestattete Computerraum konnte durch finanzielle Unterstützung des Landkreises Grafschaft Bentheim termingerecht aufgeschlossen werden.

Im Zuge des stattfindenden Ausbildertreffens konnten die Vertreter der Betriebe sich einen ersten Überblick verschaffen, welche umfangreiche Ausstattung angeschafft worden war. So wurden nicht nur ausreichend viele leistungsstarke PC-Arbeitsplätze eingerichtet, sondern auch zusätz­liche Peripheriegeräte wie beispielsweise ein Laserdrucker, ein Groß­formatplotter, mehrere 3D-Drucker und ein Smartboard installiert werden.

Im weiteren Verlauf des Treffens nutzen die unterrichtenden Lehrkräfte die Gelegenheit nicht nur sich selbst den anwesenden Ausbildern vorzustellen, sondern auch die didaktische Konzeption zur Vermittlung der Inhalte des 1. Ausbildungsjahres zum Tech­nischen Produktdesigner/-in bzw. Technischen Systemplaner/-in.

Bild 200407_02So wurde beispielhaft anhand des Lernträgers „Hebelschere“ aufge­zeigt, wie die geforderten Inhalte des Rahmenlehrplans handlungs­orientiert vermittelt werden können. Die didaktische Konzeption sieht da­bei vor, dass die Auszubildenden die Einzelteile dieser Hebelschere zunächst mit verschiedenen Mess­instrumenten vermessen und als Handskizze zu Papier bringen. In einem weiteren Schritt werden die Skizzen dazu genutzt, unter Einsatz eines CAD-Programms dreidimen­sionale Bauteile zu erzeu­gen, die mittels 3D-Drucker ausgedruckt werden. Parallel dazu werden die so ge­wonnenen Datensätze in normgerechte Einzelteilzeichnungen überführt.

Neben dem theoretischen Wissen erhalten die Schülerinnen und Schüler im wöchentlich stattfindenden Demonstrationsunterricht zusätzlich prak­tisches Handlungswissen. Dabei erlernen Sie unterschiedliche Fertigungs­verfahren wie das Drehen, Bohren und Fräsen, um die Einzelteile anhand ihrer selbst erstellten Zeichnungen an der Dreh-, Bohr- oder Fräsmaschine herzustellen.

In einer abschließenden Montage der Einzelteile zeigt sich dann, ob ihre entworfenen Zeichnungen fehlerfrei erstellt wurden und sich die Einzelteile zu der Baugruppe Hebelschere fügen lassen.

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